FullTime-Plugin:LiveTV
Aus Sceneo Wiki
Das Plugin LiveTV spielt innerhalb von TVcentral eine zentrale Rolle bei der Wiedergabe von Fernsehen und wird standardmäßig mit TVcentral ausgeliefert. Der genaue Funktionsumfang unterscheidet sich je nach eingesetzer TVcentral-Version allerdings erheblich. Während unter TVcentral V1 die gesamte TV-Funktionalität unter diesem Plugin zusammengefasst war (inkl. TV-Karten-Konfiguration/-Verwaltung...), dient das Plugin unter TVcentral V2 lediglich der Darstellung von Fernsehen innerhalb der TVcentral-Oberfläche. Genauere Details zu der Position, welche das Plugin im Gesamtkonzept einnimmt, ist dem Artikel TVcentral V2: Implementierungsbeschreibung (Fernsehen) zu entnehmen.
Plugin-KonfigurationDie Plugin-Konfiguration ist über Vconfig (FullTime-Plugins Konfiguration) zu erreichen. | ||||
Sek. überspringenLegt fest, in welchen Abständen die Schnellvor- und Rücklauftasten arbeiten sollen. Funktioniert nur bei permanentem Timeshift (Standardeinstellung, siehe TV Broadcast-Server). Menü VerzögerungLegt fest, nach wieviel Sekunden ein Menü automatisch geschlossen wird. Aufnahme-VerzeichnisLegt fest, in welches Verzeichnis TV Aufnahmen gespeichert werden. Es ist zu beachten, dass die Partition, welche das Aufnahmeverzeichnis beherrbergt, über ausreichend Speicherplatz verfügt. Eine grobe Schätzung sind 2GB pro Aufnahmestunde. TV-TunerlisteDie wohl wichtigste Einstellung im LiveTV-Plugin ist die TV-Tunerliste. Sie legt fest, welche der im System verfügbaren TV-Karten überhaupt verwendet werden sollen. Verfügbare TV-Karten sind all die TV-Karten, welche innerhalb des TV Broadcast Servers, der für die Verwaltung der TV-Hardware zuständig ist, gelistet werden. Der anzugebende Wert ist eine kommagetrennte Auflistung von Tuner- bzw. Devicenummern. Eine Tuner- oder Devicenummer entspricht der TV-Kartennummer, welche im TV-Broadcastserver angezeigt wird, minus 1. Die Tunernummer von TV-Karte #1 wäre also die 0 und die Tunernummer von TV-Karte #4 die 3. Wird in der TV-Tunerliste 0,1 eingetragen, so bedeutet dies, dass während des Betriebes von TVcentral V2 die TV-Karten #1 und #2 verwendet werden sollen. TV-Karte #1 ist während des Betriebes als AV1 anzusprechen, während TV-Karte #2 unter AV2 läuft. Die Einträge in der TV-Tunerliste können beliebig angeordnet werden, was sich dann auf die Reihenfolge wiederspiegelt, in welcher die TV-Karten während des Betriebes angesprochen werden können. Ein Wert von 1,0 sagt aus, dass die TV-Karten #1 und #2 verwendet werden sollen, wobei die TV-Karte #2 aber vor TV-Karte #1 initialisiert wird. Zudem ist TV-Karte #2 nun unter AV1 ansprechbar, während sich TV-Karte #1 dahinter einordnet (AV2). Stehen seitens des TV-Broadcastservers die TV-Karten #1-#4 zur Verfügung (Tunernummern 0-3) und wird im Rahmen der TV-Tunerliste lediglich 2,3 angegeben, so bedeutet dies, dass die TV-Karten #1 und #2 nicht verwendet werden. Die TV-Karten #3 und #4 sind dann unter AV1 und AV2 ansprechbar. TV-Karten lassen sich somit also temporär deaktivieren. HybridkarteDie Einstellung Hybridkarte ist ausschließlich zu aktivieren, wenn eine Hybridkarte (TV-Karte, welchen den Empfang von mehr als einem Standard erlaubt - z.B. DVB-T und analog) zum Einsatz kommt. Gerade Hybridkarten stellen im Rahmen einer Multitunerlogik ein Problem dar, weil sie sich wie mehrere TV-Karten/Tuner darstellen, meist aber kein Parallelbetrieb dieser "virtuellen" TV-Karten/Tuner ermöglichen, weil sie z.B. in Wirklichkeit nur einen realen Tuner besitzen. Die Einstellung stellt sicher, dass ein Umschalten zwischen den Standards (per AV) problemlos verläuft, indem bereits laufende Tuner angehalten werden. Anders ausgedrückt wird bei Aktivierung der Einstellung der parallele Anteil des Multitunerbetriebs deaktiviert. Es können zwar mehere Tuner verwendet werden, jedoch kann zur gleichen Zeit immer nur einer der Tuner aktiv sein. Durch diese Tatsache ergeben sich implizit weitere Änderungen im Verhalten von TVcentral:
Kein Timeshifting im HintergrundNur wichtig bei mehr als einer TV-Karte. Ist die Einstellung aktiviert, so betreibt immer nur die TV-Karte permanentes Timeshifting, welche vordergründig ist. Die anderen TV-Karten werden abgeschaltet und es werden weder Timeshifting-Daten auf die Festplatte geschrieben, noch werden solche Daten von der Festplatte gelesen. Dies entlastet einerseits vor allem schwächere Systeme und erlaubt andererseits den Einsatz von noch mehr TV-Karten im Multitunerbetrieb (um weitere Aufnahmemöglichkeiten zu generieren).
Timeshifting im Hintergrund anhaltenNur wichtig bei mehr als einer TV-Karte. Nur wirksam wenn "Kein Timeshifting im Hintergrund" deaktiviert ist! Bei Aktivierung wird - bei aktuell aktiver Karte 1 - auf Karte 1 das Timeshifting in den Pause-Modus wechseln, wenn Karte 2 aktiviert wird. Die Option bewirkt, dass bei einem Wechsel von Karte 1 auf Karte 2 und wieder zurück zu Karte 1, man die Sendung dort weiterschauen kann, wo man sie zu Beginn des Wechsels verlassen hat. Spart Performace, da die sich jeweils im Hintegrund befindliche TV Karte keine Timeshift Daten von Festplatte liest. PIPIst die Einstellung PIP aktiviert, so ergibt sich bei Multitunerbetrieb eine reale Bild-In-Bild Funktion, da bei einem Druck auf die PiP-Taste das aktuelle Fernsehbild als kleines Bild im Fernsehbild der Folge-TV-Karte platziert wird. Damit wird das Anschaun eines Fernsehsenders und dass gleichzeitige Beobachten eines anderen Fernsehsenders (der vorhergehenden TV-Karte) ermöglicht.
PIP-Größe in ProzentLegt fest, wie viel der Fläche des gesamten Bildschirms für ein Picture in Picture ein Videofenster verwendet werden soll (in Prozent). Setze Video-Priorität auf hochDer TV Broadcast Server erhält eine höhere Prozesspriorität, damit wird verhindet dass das LiveTV durch andere Anwendungen gestört werden kann. Zeigt nur Auswirkung wenn unter TV Broadcast Server der Service mode aktiv ist. Wählen Sie das Standard-AufnahmeformatLegt fest, welches Aufnahmeformat genutzt wird. MPG ist hierbei MPEG 2 Video/Audio, PVA ein abgewandeltes MPEG 2 Video/Audio, welches von Texas Instrument entwickelt wurde und MPG+AC3 ist MPEG 2 mit AC3 (Dolby Digital). Es wird nur dann in AC3 aufgezeichnet, wenn der jeweilige Sender dieses Format ausstrahlt (DVB). Derzeit kann von VideoStudio MpgEdit und VideoStudio Export nur MPG (inkl. MPG/AC3) verarbeitet werden. Wird PVA einstellt, lassen sich die getätigten Aufnahmen nicht schneiden oder konvertieren. CI-Modul verwendenHier kann das für PayTV notwendige CI Modul aktiviert/deaktiviert weredn. Schalten Sie diese Option aus, wenn Sie probleme mit dem Initalisieren von DVB Karten haben. Senderbouquets bearbeitenKlicken Sie auf den Button [..], um die Bouquets zu bearbeiten. Im Bouquet-Fenster können Sie neue eigene Bouquets zusammenstellen. Klicken Sie auf den Button "Bouquet hinzufügen" und ziehen Sie anschließend (drag & drop) aus den noch nicht zugewiesenen Kanäle die gewünschten Kanäle in den Bouquet-Bereich links. TeletextWählen Sie, aus welcher Quelle der Teletext empfangen werden soll. Bei der Auswahl Videotext wird der normale Analoge Videotext Standard verwendet, bei der Auswahl Internetprotal wird die Nachrichten-Zentrale zur Informationsanzeige verwendet. Dolby verwenden falls vorhandenAktivieren Sie diese Option für eine Verbesserung der Tonqualität bei entsprechenden Sendern. Diese Funktion kann nur mit der kostenpflichtigen Dolby Digital Lizenz verwendet werden, welche Sie über die Sceneo Webseite beziehen können . Aktualisierung bei Overlay erzwingenDiese Option bewirkt, wenn im Sie TV Broadcast Server für die TV Karte-/en die Video Darstellung auf Overlay gesetzt haben, dass das Video Fenster bei öffnen und schliessen von OSD Elementen neu gezeichnet wird. Dies ist bei einigen TV Karten notwendig, da ansonsten Teile des Videofensters zerstört werden, leider führt diese Option aber auch zu einem leichten flackern beim Öffnen von OSD Elementen. OSD automatisch anzeigenLegt fest, ob bei Sendungsbeginng der Now/Next Dialog automatisch geöffnet werden soll. Erstelle Screenshot nach einer AufnahmeBei aktivierter Einstellung wird aus jeder Aufnahme ein Screenshot erzeugt, welcher im weiteren Verlauf zur Weiterverarbeitung verwendet werden kann (noch nicht implementiert). |
